© Katholische Kirchengemeinde Liebfrauen Trier Liebfrauenstr. 2 , 54290 Trier
Tel. 0651/17079-0 Fax 0651/17079-17
LIEBFRAUEN-BASILIKA
Liebe Schwestern und Brüder, am 1. Januar diesen Jahres ist der Pastorale Raum Trier errichtet worden. Für Sie, die Menschen in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften ist dies vielleicht noch nicht spürbar geworden und doch gibt es erste Schritte, die mit der Errichtung des Pastoralen Raumes gesetzt worden sind. Auch hat der Bischof ein Team damit beauftragt, den Pastoralen Raum zu leiten. Das Leitungsteam des Pastoralen Raumes Trier besteht aus drei Personen: Edith Ries, Dennis Nathem und Dr. Markus Nicolay. Wir möchten uns gerne vorstellen und auch berichten, wie wir erste Schritte gehen wollen. Edith Ries Ich bin 51 Jahre alt, gebürtig aus Trier und habe nach dem Abitur Religionspädagogik an der Fachhochschule in Mainz studiert. Seit 1993 bin ich im Dienst des Bistums tätig. Als Gemeindereferentin habe ich viele Jahre im Saarland gearbeitet, in Saarbrücken St. Michael und in Neunkirchen Herz Jesu und St. Marien. Nach einem Zusatzstudium im Fach Sozialmanagement und einer Ausbildung im Bereich Organisationsberatung habe ich ab 2004 als Organisationsberaterin im Bistum Trier gearbeitet und Prozesse der Veränderung begleitet. Ab dem Jahr 2012 war ich als Personalreferentin tätig und in der Zuständigkeit für die Räte im Bistum Trier. An der Diözesansynode habe ich als Gast teilgenommen und als Referentin eine der Sachkommissionen unterstützt. Von 2016 an war ich als stellvertretende Leiterin in der Stabsstelle zur “Umsetzung der Ergebnisse der Synode” eingesetzt und habe von dort aus die Veränderungsprozesse der Synode mitgestaltet und begleitet. Seit 1. Januar diesen Jahres bin ich Mitglied im Leitungsteam des Pastoralen Raumes Trier. Ich freue mich darauf, die Ergebnisse der Synode nun auch in eine konkrete Umsetzung bringen zu können. Zu entdecken, welche Orte von Kirche es gibt und was Ihre Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften prägt und gemeinsam Neues im Pastoralen Raum auf den Weg zu bringen. Dennis Nathem Auch ich bin in Trier geboren. Ich bin 28 Jahre alt, in Trier-Feyen aufgewachsen und habe 2013 Abitur gemacht. Für mein betriebswirtschaftliches Studium an einer privaten Hochschule bin ich nach Dortmund gezogen und anschließend in die Heimat zurückgekehrt. Bis Ende 2021 war ich selbstständig im Bereich Marketing, PR und Journalismus. Auch zukünftig werde ich in einigen Projekten außerhalb unserer Kirche arbeiten und freue mich darauf, immer wieder neue Erfahrungen mitbringen zu können. Als Arbeitgeber ist die Kirche neu für mich, in meinem Leben spielt sie aber schon lange eine große Rolle: Ich habe die „klassisch katholische Karriere“ durchlaufen, Messdiener, Gruppenstunden, Ferienfreizeiten, Pfarrgemeinderat und so weiter. Der Schritt ins Leitungsteam dagegen ist wohl eher außergewöhnlich - umso mehr freue ich mich auf die vielen neuen Aufgaben. Dr. Markus Nicolay Ich bin mit 55 Jahren der Älteste in der Runde. Ich stamme aus dem Saarland. 1994 wurde ich zum Priester geweiht. Nach der praktischen Ausbildung als Diakon und Kaplan war ich 7 Jahre Subregens (stellvertretender Leiter) unseres Priesterseminars. Nach dem Abschluss meines Promotionsstudiums wurde ich 2007 Pfarrer in Trier-Ehrang. Von 2011 bis 2021 war ich als Priesterreferent und Abteilungsleiter im Bischöflichen Generalvikariat für das pastorale Personal im Bistum zuständig. Nach den Jahren in der Behörde war es für mich nun an der Zeit, wieder in die Seelsorge zurückzukehren. Auch habe ich Lust darauf, das, was ich über viele Jahre als Mitglied der Bistumsleitung theoretisch mit erdacht und beraten habe, nun auch praktisch ausprobieren zu können. So bin ich dankbar, dass unser Bischof mich zum 1. Januar 2022 zum Pfarrer von Trier-Liebfrauen und zugleich zum Dekan im Leitungsteam des Pastoralen Raumes Trier ernannt hat. Die Synode hat gefragt, wozu sind wir Kirche im Bistum Trier? Angelehnt daran wollen wir als Leitungsteam fragen: Wozu sind wir Kirche im Pastoralen Raum Trier? Was bewegt die Menschen? Was sind ihre Fragen, ihre Hoffnungen, vielleicht auch ihre Ängste? Was sind die Zeichen der Zeit und was muss sich verändern und neu angeschaut werden? Was soll bleiben, weil es wertvoll ist und uns weiterhin trägt? Was müssen wir aber auch zurücklassen, weil es uns lähmt und belastet. Das möchten wir aber nicht alleine tun. Wir möchten dazu mit den vielen Menschen im Pastoralen Raum Trier ins Gespräch kommen und mit ihnen gemeinsam die Wege gestalten. Mit Ihnen, die Sie der Kirche verbunden sind oder sich engagieren an einem Ort von Kirche, vielleicht sogar Verantwortung tragen in einem Gremium oder als Seelsorgerin oder Seelsorger im Pastoralen Raum arbeiten. Aber auch mit den Menschen, die sich abgewandt haben und die enttäuscht sind, die uns aber dennoch etwas zu sagen haben. Natürlich wollen wir auch im Gespräch sein mit unseren Partnern und Partnerinnen in der Caritas und den vielen Einrichtungen, die im Bereich der Diakonie und Kategorie tätig sind, mit unseren Schwestern und Brüdern in der Ökumene und all den vielen anderen, die hier leben und arbeiten. Was ist der nächste konkrete Schritt? Einen gemeinsamen Start in den Pastoralen Raum möchten wir setzen und Sie einladen zu einem Fest der Begegnung am Samstag, 21. Mai. Dieser Tag soll beginnen mit einer Sternwallfahrt zum Grab des Apostels Matthias. Alle machen sich auf den Weg von dort wo sie leben oder arbeiten, aus ihrer Pfarrei oder Pfarreiengemeinschaft, um gemeinsam mit Weihbischof Franz-Josef Gebert in St. Matthias Gottesdienst zu feiern. Anschließend bleiben wir zusammen zum Kennenlernen und zum Austausch. Zur konkreten Ausarbeitung dieses Tages, der auch so etwas wie das Pilotprojekt einer ersten Synodalversammlung sein kann, wird sich die Steuerungsgruppe noch Gedanken machen und wir werden hierzu rechtzeitig informieren. Jederzeit können Sie sich auf der Homepage https://www.pr-trier.de/ informieren und auch den Newsletter bestellen. Wir freuen uns sehr darauf, Sie kennenzulernen und Ihnen zu begegnen, zu den verschiedensten Gelegenheiten, die sich in der kommenden Zeit sicher bieten werden. Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute und Gottes Segen, Dennis Nathem, Markus Nicolay, Edith Ries