PFARREI Kirche St. Gangolf LIEBFRAUEN-BASILIKA Päpstl. Basilika Minor - Weltkulturerbe Die Liebfrauen-Basilika in Trier  ist die älteste gotische Kirche in Deutschland und Pfarrkirche  der Pfarrei Liebfrauen. Im Stil  der Hochgotik von franz-  ösischen Baumeistern erbaut,  ist sie an filigraner Schönheit  und gotischer Eleganz kaum zu  übertreffen. Der Grundriss weist die Form einer  griechischen Rose auf. Im Januar  2008 geschlossen, wurde die Kirche  im September 2011 nach einer  umfangreichen Innenrenovierung  unter dem Motto “Die Rose neu  erblühen lassen” wiedereröffnet.   Weitere Informationen finden Sie hier! 
St. Gangolf ist die Marktkirche von Trier. Eindrucksvoll an der Südseite  des schönen städtebaulichen Ensembles des Hauptmarktes gelegen,  schaut sie auf eine über 1000-jährige Geschichte zurück. Die Gründung  steht wohl in Verbindung mit der Errichtung des Marktkreuzes  im Jahre  958 unter Erzbischof Heinrich (956-964). Der heutige Bau wurde im 15.  Jahrhundert aufgerichtet. Der 62 Meter hohen Turm war mit seiner  Türmerwohnung bis ins 20. Jahrhundert die Feuerwache der Stadt.  Adelheid von Besselich hat die beiden gotischen Geschosse gestiftet. Die Kirche ist in sieben Joche gegliedert, die ein gotisches Gewölbe  tragen.  Der rechteckige Chorabschluß ist durch Chorfresko gestaltet,  das der Trierer Maler August Gustav Lasinsky 1850 geschaffen hat. In  der Mitte des Fresko sitzt Christus segnend auf einer Wolkenbank in  der goldenen Glorie des Himmels. Seitlich knien Maria und Josef. Unten  links in prächtiger Rüstung der hl. Gangolf als Patron der Kirche, unter rechts der hl. Sebastian als Patron  der 1461 gegründeten St. Sebastianus-Schützenbruderschaft. Als Markt- und Zunftkirche ist St. Gangolf  bis heute ein vielbesuchter Ort. Als Beichtkirche, in der auch die eucharistische Anbetung gepflegt wird,  ist sie ein Ort der Vergebung und des stillen Gebetes. PATRON Der hl. Gangolf, Gefolgsmann des merowingischen Königs, kam von einem Feldzug zurück und fand  seine Frau bei einem anderen Mann. Er verzieh ihr, sie aber schmiedete mit ihrem Liebhaber ein  Komplott; Gangolf wurde ermordet. Die Geschichte war im Mittelalter so populär, dass Hrosvith von  Gandersheim sie in Reimform brachte. Seit die 9. Jahrhundert ist die Verehrung des untadeligen Ritters  belegt.