PFARREI Pfarrkirche Liebfrauen-Basilika LIEBFRAUEN-BASILIKA Päpstl. Basilika Minor - Weltkulturerbe Die Liebfrauen-Basilika in Trier  ist die älteste gotische Kirche in Deutschland und Pfarrkirche  der Pfarrei Liebfrauen. Im Stil  der Hochgotik von franz-  ösischen Baumeistern erbaut,  ist sie an filigraner Schönheit  und gotischer Eleganz kaum zu  übertreffen. Der Grundriss weist die Form einer  griechischen Rose auf. Im Januar  2008 geschlossen, wurde die Kirche  im September 2011 nach einer  umfangreichen Innenrenovierung  unter dem Motto “Die Rose neu  erblühen lassen” wiedereröffnet.   Weitere Informationen finden Sie hier! 
Pfarrkirche der Pfarrei Liebfrauen Päpstliche Basilika Minor seit 1951, UNESCO-Welterbe seit 1986  Die Geschichte der Liebfrauen-Basilika führt in das Jahr 326 n. Chr..  Zum 20-jährigen Regierungsjubiläum machte Kaiser Konstantin große  Stiftungen. Unter anderem ließ er an den bedeutendsten Orten der  Christenheit Kirchen bauen: die Geburtskirche in Bethlehem, die  Grabeskirche in Jerusalem, die 1. Sophienkirche in Konstantinopel, die  Peterskirche und die Laterankirche in Rom und eben die  Doppelkirchenanlage in Trier, aus der die Hohe Domkirche und die  Liebfrauenkirche hervorgegangen sind.  Nach den Wechselfällen der Geschichte stand der Erzbischof Theoderich  von Wied (1212-1242) im Blick auf die Südkirche, die den Titel einer Aula beatae Mariae Virginis trug, vor  einem Neuanfang. Die Baufälligkeit der Kirche ließ ihn französischen Baumeistern Gehör schenken, die  aus der Champagne kamen, in der gerade die Gotik erfunden worden war. Was sie dem Erzbischof  anboten, war eine Kirche im allerfeinsten hochgotischen Stil. Auf der Basis einer zwölfblättrigen Rose  (Rosa Mystica) wollten sie eine Kirche bauen, die - vom Kreuz durchwebt - wie ein Juwel in der Sonne  funkeln sollte, mit großen, die Heilsgeschichte erzählenden Fenstern, licht und weit und himmelhoch.  Zwölf schlanke Säulen sollten das Gewölbe tragen, das, übersät mit leuchtenden Lilien, den Garten des  Paradieses vorstellen sollte, in dem Maria und Jesus dargestellt sind.  Eine Aula Dei als Liebeserklärung  an die Gottesmutter. Der Kurfürst war begeistert. 1227 begannen die unbekannten gotischen Baumeister  ihre Arbeit, die sie 33 Jahre an Trier binden sollte. Es entstand im reinsten Stil der Hochgotik der  Champagne, als eines der Wunder der Gotik eine der ganz seltenen gotischen Zentralkirchen von  außerordentlicher Schönheit und Harmonie.  1803 wurde Liebfrauen vom Dom getrennt und trat in eine neue Phase ihrer Geschichte: Sie wurde  Pfarrkirche und nahm die Laurentiuspfarrei auf. Als Trier 1944 schwer bombardiert wurde, traf es mit aller  Härte auch die Liebfrauenkirche; unter größter Anstrengung wurde sie nach dem Krieg gerettet und  wiederhergestellt.   Im Jahre 2000 wurden die Innenstadtpfarreien Liebfrauen und St. Laurentius, St. Paulus, St. Agritius, St.  Antonius und St. Gangolf zu einer Pfarrei Liebfrauen fusioniert, der sich 2003 die Dompfarrei anschloß.  Die Liebfrauenkirche wurde die Pfarrkirche der neuen großen Pfarrei Liebfrauen. Die umfassende  Innenrenovierung von 2007 - 2011 stand unter dem Motto: "Die Rose neu erblühen lassen.". Und  tatsächlich, sie ist neu erblüht und präsentiert sich in großer Schönheit.