Unsere Kirchen

St. Antonius

Spätestens seit dem 14. Jahrhundert besaß die heute untergegangene Pfarrkirche St. Marien zur Brücke innerhalb der Stadtmauern am Viehmarkt eine Kapelle, die den hl. Antonius und Hubertus geweiht war: die Keimzelle der heutigen Antoniuskirche.

Die Kirche St. Antonius und ihre Geschichte lässt sich ca. 500 Jahre zurückverfolgen. Ihr Ursprung hängt mit der Kirche St. Marien zur Brücke zusammen, die im Bering der Barbarathermen stand. Spätestens im 14. Jahrhundert besaß die Marienkirche innerhalb der Stadtmauern eine Antoniuskapelle, aus der sich die heutige gotische St. Antoniuskirche entwickelte. Wer die Kirche betritt, erlebt sofort die unsymmetrische Zweischiffigkeit, das niedrige Seitenschiff und das hohe, helle Hauptschiff mit seinen prächtigen Kreuzrippengewölben, sieht den rechteckigen Chorabschluss mit dem die ganze Chorwand beherrschenden Fenster. Die Kanzel aus der alten Dominikanerkirche und der Marienaltar aus der Hoffmann-Schule sind die Kostbarkeiten der Inneneinrichtung.

Patron

In der südlichen Seitenkapelle wird des Patrons der Kirche gedacht, die nicht, wie man leicht meinen könnte, dem hl. Antonius von Padua geweiht, sondern seinem Namenspatron, der um 251 in Kome in Ägypten geboren wurde. „Vater des Mönchstums“ hat man ihn genannt. Als junger Mann lässt er sich auf das Wort des Evangeliums ein: „Willst du vollkommen sein, dann verkaufe alles, was du hast… (Mt 19, 21). Er beginnt ein Einsiedlerleben, das so überzeugend ist, dass ihm viele Jünger folgen. 356 stirbt er im Alter von 105 Jahren. Der berühmte Athanasius von Alexandrien hat um 357 seine Biographie aufgeschrieben. Dass dieses Buch bereits um 380 in Trier gelesen wurde, wird vom hl. Augustinus bezeugt.

Die Glocken von St. Antonius

Das Geläut der Kirche St. Antonius besteht aus fünf Glocken. Die älteste Glocke aus dem Jahr 1702 ist die Tauf- und Wandlungsglocke. Die Donatusglocke stammt aus dem Jahr 1928. Die übrigen Glocken wurden 1991 von der Glockengießerei Mark in Brockscheid gegossen. Diese drei neuen Glocken wurden am 15. Dezember 1991 durch Generalvikar Gerhard Jakob geweiht.

Das Geläut umfasst die Christ König-, die Maria-, die Donatus-, die Johannesglocke und die Wandlungsglocke (Schlagtöne: b°, d‘, f‘ , g‘ und c’′′).

Orgelklänge folgen

Klingelton folgt

Orgel

Von einer Orgel ist in den Kirchenrechnungen der Pfarrei St. Antonius erstmals 1609 die Rede. 1610 wird die Orgel dann „auf dem neuen Chor“, vermutlich einer dafür erbauten Empore, von Meister Florens aufgebaut, der dafür 100 Gulden erhielt. Auch ein „Orgelist“ wird schon für 1609 erwähnt. Bei besonderen Gelegenheiten wurden aber eigens bestellte Organisten auch eigens entlohnt. Auch die Kosten für Pflege, Stimmen und Renovieren der Orgel tauchen im 17. Jahrhundert in den Kirchenrechnungen der Pfarrei auf. […]

Öffnungszeiten

10:00 bis 16:00

Gottesdienste

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